Ein Paradigmenwechsel
Das Verständnis sozialer Kompetenzen für Menschen im Autismus-Spektrum hat sich grundlegend gewandelt.
Historische Perspektive
Frühe Autismusforschung priorisierte diagnostische Marker wie Sprache und repetitive Verhaltensweisen. Soziale Fähigkeiten wurden als nebensächlich behandelt statt als wesentlich. Das Training konzentrierte sich eng auf oberflächliche Fähigkeiten wie Blickkontakt und grundlegende Höflichkeit.
Der aktuelle Ansatz
Moderne Perspektiven erkennen soziale Kompetenzen als fundamental für die Entwicklung an. Sie umfassen:
- Selbstvertretung (Self-Advocacy)
- Beziehungen in verschiedenen Kontexten
- Alltagsfertigkeiten
- Digitale Kompetenz
- Erkundung der persönlichen Identität
Die Zukunft
Das Feld bewegt sich in Richtung grösserer Individualisierung und Partizipation. Der Fokus liegt auf der Relevanz für die tatsächlichen Lebensumstände jeder Person. Neurodivergente Perspektiven auf soziale Interaktion werden einbezogen, anstatt standardisierte Erwartungen aufzuzwingen.
Bei EVOLEA schaffen wir Räume, in denen Kinder im Spektrum sich authentisch entwickeln und selbstbestimmte Leben führen können.